Die Hexe von Schwabach

Das Leben und Sterben der Barabara Schwab

Theatralische Exkursion durch die Schwabacher Altstadt nach der literarischen Vorlage von Hans Kipfstuhl

Wir schreiben das Jahr 1505: In ganz Europa leiden die Menschen unter Hungersnot, Missernten und rätselhaften Krankheiten.

Der "Hexenhammer" – eine theologisch und juristisch begründete Anleitung zur Hexenverfolgung schürt die Glut eines fatalen Fanatismus und macht auch vor den Toren Schwabachs nicht halt. Barbara Schwab, die Tochter eines rechtschaffenen Schäfers wird erbarmungslos zur Zielscheibe von klerikaler Macht und Volkshetze.

Hans Kipfstuhls Dramatisierung dieses packenden historischen Stoffes gehört wohl zu den interessantesten Zeugnisses seines literarischen Nachlasses.

Bereits im Herbst 2000 gestaltete das Ensemble zusammen mit Kipfstuhls Enkelin, Inge Kohlhammer, einen Text, Lieder- und Szenenabend, um der Öffentlichkeit einen Einblick in das Werk des Heimatdichters zu geben

Oberbürgermeister Hartwig Reimann würdigte in ausgesuchten Texten den 1980 verstorbenen Schwabacher und erzählte aus Kipfstuhls Leben und den persönlichen Begegnungen. Abschließend stellte das Ensemble ein kurzes Szenenarrangement aus der "Hexe von Schwabach" vor, in dem Hartwig Reimann den Textpart des im Schauspiel agierenden Bürgermeisters Link übernahm.

Im Sommer 2005 – 500 Jahre nach der ersten Hexenverbrennung –  zeigte das Theatrum-Mundi-Ensemble eine theatralische Exkursion durch Schwabachs Altstadt, welche u. a. an den von Hans Kipfstuhl vorgesehenen "Originalschauplätzen" die aufregende Story in einer zeitgemäßen Fassung präsentierte.

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