Die Stadt am Weech

Ein theatralischer Streifzug durch die Schwabacher Stadtgeschichte nach einer Vorlage von Else Opitz

Eingebettet in eine komödiantische Rahmenhandlung begibt sich der Zuschauer zusammen mit einer Fremdenführerin und der amerikanischen Familie Quakenbusch auf eine Zeitreise durch wichtige Epochen.

Erzählt wird u. a. von Schwabachs Wurzeln und den zwölf Mönchen, die auf ihrer Pilgerreise ein rätselhaftes Nordlicht sahen; von der Erhebung zur Stadt durch den Burggrafen zu Nürnberg im Jahr 1371. Es folgen Jahre des Schreckens: 1505 die Verurteilung und Verbrennung der Barabara Schwab, der vermeintlichen "Hexe" von Schwabach; 1632 die Belagerung Schwabachs durch Wallensteins Truppen und die wundersame Rettung des Bürgermeisters Driller durch das couragierte Handeln der Untermüllerin Anna Wolf.

Nach dem Dreißigjährigem Krieg kommt es zur Ansiedlung französischer Glaubensflüchtlinge, Manufakturen werden errichtet und ein neues Gotteshaus, die "Franzosenkirche" entsteht. Im weiteren Verlauf begegnet der Zuschauer wichtigen Persönlichkeiten wie Johann Wolfgang von Goethe, "Schwabacher Ratschkattln" berichten von Schwabacher Geschichten rund um den Schönen Brunnen.

Die Stadt am WeechNach der Arbeiterrevolution von 1848 und den schlimmen Auswirkungen der beiden Weltkriege endet diese heimatliche Zeitreise mit Hartwig Reimanns Einzug in das Rathaus im Jahr 1970.

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